110 km, zuerst 50 km auf der Nr. 4 mit viel Verkehr, Gestank, Sand zwischen den Zähnen. Aber die zweite Hälfte am Fusse der Elefantenberge war dann beschaulich. Viele Brücken über Flüsse, abgeerntete Reisfelder, Pfahldörfer entlang Füssen, Leute auf Fahrrädern, immer wieder Kinderstimmen mit "Helloooo".
Ich trank:
2 Kokosnüsse
2 Glas Fruitshakes
2 Bier
2 Glas Rohrzucker
Wasser aus der Flasche
Mittwoch, 21. Januar 2015
Dienstag, 20. Januar 2015
19./20.1. Ko Ruang Samloem, Saracen Beach
Am Morgen vom Fischerhafen von Sihanoukville quer durch die ausufernde Stadt Sihanoukville zu den Touristenstränden gefahren.
Baguette zum Frühstück, mmh das tat gut!
Dann ein Ticket gekauft nach Ko Ruang Samloem, Saracen Beach. Diese Insel liegt ca 1 Std. mit Fastferry von Sihanoukville entfernt. Schöner Strand, hellblaues Meer dahinter Dschungel mit 2 Wanderwegen zu Buchten auf der anderen Inselseite, aber angeschwemmter Güsel im Wasser und auf Strand.
Nur einmal übernachtet (Eco Village Resort), denn heute will/muss ich wieder zurück nach Sihanoukville, damit ich morgen früh starten kann für die lange Etappe nach Kampot. Ich freue mich auf etwas Kultur nach dem langen Stränden.
Am Abend lernte ich Christine aus London kennen. Sie radelt seit 2 Monaten in Asien herum. Wir gingen gemeinsam Abendessen.
Später setzte ich mich noch zu einem jungen russischen Touristen. Er erklärte mir die Weltlage: Zwishen Rustland und dem Westen gibt es wieder einen Kalten Krieg, aber dann wird der Westen untergehen. Der ja jetzt schon so dekadent, überall Drogendealer, da gibt es in Moskau keinen einzigen. Und die russischen Wodkaleichen? Das sei kein Problem. Zudem sei er in London schon mehrmals üerfallen worden. Sowas gibt es in Russland nicht. Russland und China, das sind die neuen Weltmächte. Europa hat nur Probleme, zum Beispiel mit dem Euro. Und die Rubelschwäche? Das sei egal. In Russland haben wir die Datschakultur. Alle können dort ihre Lebensmittel selber produzieren, bis der Rubel wieder erstarkt ist. Die Ukraine gehöre eigentlich zu Russland, mit Ausnahme einiger weniger polnisch sprechender Gebiete. Ukrainisch und russisch sind dieselben Sprachen. Aber in den letzten Jahren hätten ukrainische Politiker versucht, slawische Wörter zu verwestlichen, um eine Differenz zwischen ukrainisch und russish zu kreiieren. Alle russischen Soldaten in der Ukraine seien freiwillig dort, weil sie aus Idealismus für das alte russische Reich kämpfen. Die Ukraine wurde eigentlich vor 100 Jahren als sowjetischer Teilsaat kreiert von russischen Kommunisten, die vom Westen eingeschleust gewesen waren, etc. etc.
Baguette zum Frühstück, mmh das tat gut!
Dann ein Ticket gekauft nach Ko Ruang Samloem, Saracen Beach. Diese Insel liegt ca 1 Std. mit Fastferry von Sihanoukville entfernt. Schöner Strand, hellblaues Meer dahinter Dschungel mit 2 Wanderwegen zu Buchten auf der anderen Inselseite, aber angeschwemmter Güsel im Wasser und auf Strand.
Nur einmal übernachtet (Eco Village Resort), denn heute will/muss ich wieder zurück nach Sihanoukville, damit ich morgen früh starten kann für die lange Etappe nach Kampot. Ich freue mich auf etwas Kultur nach dem langen Stränden.
Am Abend lernte ich Christine aus London kennen. Sie radelt seit 2 Monaten in Asien herum. Wir gingen gemeinsam Abendessen.
Später setzte ich mich noch zu einem jungen russischen Touristen. Er erklärte mir die Weltlage: Zwishen Rustland und dem Westen gibt es wieder einen Kalten Krieg, aber dann wird der Westen untergehen. Der ja jetzt schon so dekadent, überall Drogendealer, da gibt es in Moskau keinen einzigen. Und die russischen Wodkaleichen? Das sei kein Problem. Zudem sei er in London schon mehrmals üerfallen worden. Sowas gibt es in Russland nicht. Russland und China, das sind die neuen Weltmächte. Europa hat nur Probleme, zum Beispiel mit dem Euro. Und die Rubelschwäche? Das sei egal. In Russland haben wir die Datschakultur. Alle können dort ihre Lebensmittel selber produzieren, bis der Rubel wieder erstarkt ist. Die Ukraine gehöre eigentlich zu Russland, mit Ausnahme einiger weniger polnisch sprechender Gebiete. Ukrainisch und russisch sind dieselben Sprachen. Aber in den letzten Jahren hätten ukrainische Politiker versucht, slawische Wörter zu verwestlichen, um eine Differenz zwischen ukrainisch und russish zu kreiieren. Alle russischen Soldaten in der Ukraine seien freiwillig dort, weil sie aus Idealismus für das alte russische Reich kämpfen. Die Ukraine wurde eigentlich vor 100 Jahren als sowjetischer Teilsaat kreiert von russischen Kommunisten, die vom Westen eingeschleust gewesen waren, etc. etc.
18.1. Ko Sdach
18.1.
Weiterer Tag auf Ko Sdach. Insel erkundet, geschnorchelt, gebadet, geyogat, gesmalltalkt, sehr gut gegessen bei Didier &Ren.
Korallen-Schnorcheltour mit Jörg und Marianne Haupt aus Deutschland
In der Nacht mit Fischtransportboot nach Sihanoukville getuckert. Ich hab tief geschlafen beimGebrumme und Vibrieren des Dieselmotor.
Weiterer Tag auf Ko Sdach. Insel erkundet, geschnorchelt, gebadet, geyogat, gesmalltalkt, sehr gut gegessen bei Didier &Ren.
Korallen-Schnorcheltour mit Jörg und Marianne Haupt aus Deutschland
Übrigens, Jörg, erinnerst du dich noch:
Wir haben u.a. die eine Gemeinsamkeit, dass wir keine
Kravatten tragen und fragten uns, woher dieses Kleidungsstück komme. Ich habe
lange nachgedacht und denke schon, dass es mit den Frauen zu tun hat:
Früher gab es ja total mehr Vögel, sogar die Saurier flogen
zum Teil herum, was sie heute nicht mehr tun. Die Vögel schissen den Menschen
oft in den Ausschnitt. Wenn so einer nem Mann in den Nacken schiss, verliess
ihn die Frau. Da begannen die Männer mit Bändeln zuzumachen (die Frauen zogen
den Tschador an). Insofern war die Kravatte schon ein nützliches Ding, um nid
plötzlich Haushalt machen zu müssen.
Zum Glück schossen die Italiener so viele Vögel ab und
grillten sie. Drum müssen wir zwei keine Kravatte mehr tragen und haben
gleichwohl eine Frau.
In der Nacht mit Fischtransportboot nach Sihanoukville getuckert. Ich hab tief geschlafen beimGebrumme und Vibrieren des Dieselmotor.
Sonntag, 18. Januar 2015
Nach Ko Sdach
16.1.
Von Trapeang Rung nach Ko Sdach
100 km flach oder leicht hügelig, kaum Verkehr.
Temperatur:
06.00: 16 Grad
07.00: 20 Grad
08.00: 26 Grad
09.00: 33 Grad
10.00: xxxxl-Hitze
Kurz vor Andoung Teuk zweigt eine Strasse so breit wie eine Autobahn ab, gebaut von China, oder einem chinesischen Unternehmen, welches and der Südspitze Land gekauft hat und Casinos und Hotels und Golfanlage aufstellen will. Ein Riesenprojekt. Didier ein Franzose, der hier mit einer Kmer verheiratet ist, meint, das gehe in die Hosen, weil die schöne Saison dauere hier nur von Januar bis Mitte Mai. Die restliche Zeit ist graue, feuchte, windige Regenzeit.
Ko Sdach ist ein reges Fischerdorf mit 4000 jungen Seelen und einer Handvoll Turis. Für sie gibt's ein einheimisches Resort mit 10$-Bungalows und ein teures belgisches Resort.
Von Trapeang Rung nach Ko Sdach
100 km flach oder leicht hügelig, kaum Verkehr.
Temperatur:
06.00: 16 Grad
07.00: 20 Grad
08.00: 26 Grad
09.00: 33 Grad
10.00: xxxxl-Hitze
Kurz vor Andoung Teuk zweigt eine Strasse so breit wie eine Autobahn ab, gebaut von China, oder einem chinesischen Unternehmen, welches and der Südspitze Land gekauft hat und Casinos und Hotels und Golfanlage aufstellen will. Ein Riesenprojekt. Didier ein Franzose, der hier mit einer Kmer verheiratet ist, meint, das gehe in die Hosen, weil die schöne Saison dauere hier nur von Januar bis Mitte Mai. Die restliche Zeit ist graue, feuchte, windige Regenzeit.
Ko Sdach ist ein reges Fischerdorf mit 4000 jungen Seelen und einer Handvoll Turis. Für sie gibt's ein einheimisches Resort mit 10$-Bungalows und ein teures belgisches Resort.
![]() |
| Ren, bester Khmer-Koch & freundlichster & hilfsbereites Mensch auf Erden |
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| Didier, hilfsbereiter Restaurantbesitzer, lebt hier mit Khmer und Kind |
| Anna& Jörg |
Richtung Sihanoukville
15.1.
Ich bin erkältet und habe etwas Fieber von einer zu cooĺen Aircondition. Keine Energie. Ich radelte 70 km Richtung Phnom Penh. Kaum Verkehr. Links und rechts Dschungel, der aber nicht soweit an die Strasse kam, dass er Schatten spendete. Kaum zu glauben, wo doch der Schatten für alle hier so angenehm wäre. Dieses Gebiet ist sehr hügelig. Das heisst ich radelte fast den ganzen Tag bergauf, weil den Hügel runter war ich jeweils schnell. Die Sonne brannte.
Schliesslich landete ich in Trapeang Rung, einem Strassendorf mit Beizen für Reisende. Eine Organisation versucht ökologische Tourismusprojekte anzubieten: Kanutouren, Dschungelwanderungen, Übernachtungen in Dörfern, die nur zu Fuss oder Kanu erreichbar sind etc. Aber es ist fraglich, ob sich Touristen hierhin verirren. Wäre ich nicht alleine hier, ich würde diese Angebote mal testen. Aber so hab ich Angst, es könnte mir zu einsam werden, weil die Kommunikation mit den Leuten kaum möglich ist. Die junge Frau im Office konnte englisch. Sie heisst Sokuntach Tol, hat Tourismus studiert und arbeitet hier als Voluntarin ohne Lohn. Wir verbachten einen netten Abend und sind jetzt Facebook-Freunde.
Foto kommt no via Facebook
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Ich bin erkältet und habe etwas Fieber von einer zu cooĺen Aircondition. Keine Energie. Ich radelte 70 km Richtung Phnom Penh. Kaum Verkehr. Links und rechts Dschungel, der aber nicht soweit an die Strasse kam, dass er Schatten spendete. Kaum zu glauben, wo doch der Schatten für alle hier so angenehm wäre. Dieses Gebiet ist sehr hügelig. Das heisst ich radelte fast den ganzen Tag bergauf, weil den Hügel runter war ich jeweils schnell. Die Sonne brannte.
Schliesslich landete ich in Trapeang Rung, einem Strassendorf mit Beizen für Reisende. Eine Organisation versucht ökologische Tourismusprojekte anzubieten: Kanutouren, Dschungelwanderungen, Übernachtungen in Dörfern, die nur zu Fuss oder Kanu erreichbar sind etc. Aber es ist fraglich, ob sich Touristen hierhin verirren. Wäre ich nicht alleine hier, ich würde diese Angebote mal testen. Aber so hab ich Angst, es könnte mir zu einsam werden, weil die Kommunikation mit den Leuten kaum möglich ist. Die junge Frau im Office konnte englisch. Sie heisst Sokuntach Tol, hat Tourismus studiert und arbeitet hier als Voluntarin ohne Lohn. Wir verbachten einen netten Abend und sind jetzt Facebook-Freunde.
Foto kommt no via Facebook
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Sokhuntach Tol
Weiterreise von Ko Chang
14.1.
Langer Tag auf dem Radel. 130km von Ko Chang nach Ko Kong, der ersten Stadt nach dem Grenzübergang nach Kambodscha. An der Grenze lernte ich Graeme, ein Australier kennen, der mit einer Kambodschanerin verheiratet ist und ein 1-jähriges Kind hat. Er lud mich ein, mit dem Zelt vor dem Elternhaus seiner Frau zu übernachten. Der Abend war spannend. Sie hatten nur eine batteriebetriebene Lampe, sonst nichts. Anwesend waren Vater, Mutter, Bruder und Onkel von Gaeme's Frau. Graeme lernte seine Frau in Pattaya kennen. Graeme selber kann keine kambodschanisch. Es wurde viel gesprochen und gelacht, aber alles in der Landessprache. Graeme und ich verstanden nichts, immer wieder wurden wir angelacht, mehr nicht.
Graeme hat's nicht leicht. Er arbeitet jeweils 14 Tage in Australien in der Petroindustrie, und kriegt darauf 2 Wochen frei, die er in Kambodscha verbringt. Er hofft, er könne die Stelle wechseln in die Nähe von Singapor und karriere machen, so dass er für die Flüge nach Kambodscha ein Generalabo kriegt. Die Familie hat viel Land, aber gearbeitet wird eigentlich nicht, man verbringt den Tag mit kleinen Hausarbeiten. Möglicherweise hat Graeme's Frau die Familie finanziert.Der Onkel hat ein paar Büffel. Manchmal geht der Vater fischen. Graeme ist nicht bereit, die Familie zu finanzieren.
Langer Tag auf dem Radel. 130km von Ko Chang nach Ko Kong, der ersten Stadt nach dem Grenzübergang nach Kambodscha. An der Grenze lernte ich Graeme, ein Australier kennen, der mit einer Kambodschanerin verheiratet ist und ein 1-jähriges Kind hat. Er lud mich ein, mit dem Zelt vor dem Elternhaus seiner Frau zu übernachten. Der Abend war spannend. Sie hatten nur eine batteriebetriebene Lampe, sonst nichts. Anwesend waren Vater, Mutter, Bruder und Onkel von Gaeme's Frau. Graeme lernte seine Frau in Pattaya kennen. Graeme selber kann keine kambodschanisch. Es wurde viel gesprochen und gelacht, aber alles in der Landessprache. Graeme und ich verstanden nichts, immer wieder wurden wir angelacht, mehr nicht.
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| Po, der Vater von Ka |
Graeme hat's nicht leicht. Er arbeitet jeweils 14 Tage in Australien in der Petroindustrie, und kriegt darauf 2 Wochen frei, die er in Kambodscha verbringt. Er hofft, er könne die Stelle wechseln in die Nähe von Singapor und karriere machen, so dass er für die Flüge nach Kambodscha ein Generalabo kriegt. Die Familie hat viel Land, aber gearbeitet wird eigentlich nicht, man verbringt den Tag mit kleinen Hausarbeiten. Möglicherweise hat Graeme's Frau die Familie finanziert.Der Onkel hat ein paar Büffel. Manchmal geht der Vater fischen. Graeme ist nicht bereit, die Familie zu finanzieren.
Ko Chang 13.1.
Heute mit Motorrad rund um die Insel Ko Chang gefahren, begletet von Michael einem deutschen Touristen. Westseite hat schöne Strände allüberall, Je weiter nach Süden umso ruhiger wirds mit Touristen. Ostseite hat viel Dschungel. Die Mangrovenküste ist etwas braun weil der Wind das Waser aufwühlt.
Am Abend spielten wir noch Billard zusammen. Diese Barecke ist auch die Ecke mit dem Liebesbusiness. Wir wurden umschwärmt, es herschte Jubelstimmung. Kaum eine Frau konnte englisch. Wir lernten Jojo kennen, die englisch konnte und die ich gerne ausgfragt hätte, wie das so läuft mit dem Sextourismus. Sie war aber nicht bereit mit uns darüber zu reden. Sie lockt Touristen an die Billardtische ihrer Bar und schaut, dass sie viel trinken. Dank dieser Mithilfe darf sie dann auch auf persönlichen Kundenfang.
Danach ging ich noch in die Massage, zum dritten Mal bei derselben Frau, weil sie während des Massierens immer wieder mit lieber, säuselnder, schon fast erotischer Stimmer fragte: "You okeeeyy?" So umsorgt zu werden, das tat dem Helden in der Seele wohl. Und zum Abschied durfte ich noch eine Foto machen.
Am Abend spielten wir noch Billard zusammen. Diese Barecke ist auch die Ecke mit dem Liebesbusiness. Wir wurden umschwärmt, es herschte Jubelstimmung. Kaum eine Frau konnte englisch. Wir lernten Jojo kennen, die englisch konnte und die ich gerne ausgfragt hätte, wie das so läuft mit dem Sextourismus. Sie war aber nicht bereit mit uns darüber zu reden. Sie lockt Touristen an die Billardtische ihrer Bar und schaut, dass sie viel trinken. Dank dieser Mithilfe darf sie dann auch auf persönlichen Kundenfang.
Danach ging ich noch in die Massage, zum dritten Mal bei derselben Frau, weil sie während des Massierens immer wieder mit lieber, säuselnder, schon fast erotischer Stimmer fragte: "You okeeeyy?" So umsorgt zu werden, das tat dem Helden in der Seele wohl. Und zum Abschied durfte ich noch eine Foto machen.
Montag, 12. Januar 2015
Segeltour
Heute an einer Segeltour teilgenommen mit Besuch dreier Inseln, Schnorcheln und Schwimmen. Ein schöner Tag. 15 Touristen auf dem Katamaran, man hatte genug Platz. Ausser einem deutschen und einem schwedischen Päärchen und mir alles englischsprachige Leute.
Sonntag, 11. Januar 2015
Ko Chang
Heute einen Beachtag eingeschaltet, Volleyball gespielt, Hosen geflickt. Mit Thomas, einem deutschen Backpacker essen und Billard spielen gegangen, und vieles mehr.
Im Hotel bei einem Schlaftrunk Ton kennengelernt. Ton ist ein Angestellter des Hotels. Er hat Tourismus studiert, spricht englisch und arbeitet im Hotel als Getränkemanager. Mich interessierte sein Lohn, den er mir aber nicht sagen wollte. In Thailand sei der der Mindestlohn pro Tag auf 10 $ festgesetzt. Das ist viel, denn er bezahle keine Steuern oder andere Abgaben, und das Leben ist günstig. Dazu gibt es im Gastgewerbe noch etwas Trinkgeld, so um die 300 $ im Jahr. Was das Hotel abzieht für Zimmer und Essen. sagte er mir auch nicht. Aber er meinte, ihm bleibe doch Ende Jahr viel übrig und trotz Studienzeit habe er bald genug Geld um ein Haus und ein Auto zu kaufen, und dann zu heiraten (in dieser Reihenfolge, die er als die beste beurteilte). Es sei also nicht so, dass die Hotels und Tourenveranstalter etc. das Geld in ihre (ausländischen) Taschen steckten und den Einheimischen wenig bezahlten. Den Thais gehe es gut. Er meinte, Asien steige wirtschaftlich auf, Europa steige ab.
Im Hotel bei einem Schlaftrunk Ton kennengelernt. Ton ist ein Angestellter des Hotels. Er hat Tourismus studiert, spricht englisch und arbeitet im Hotel als Getränkemanager. Mich interessierte sein Lohn, den er mir aber nicht sagen wollte. In Thailand sei der der Mindestlohn pro Tag auf 10 $ festgesetzt. Das ist viel, denn er bezahle keine Steuern oder andere Abgaben, und das Leben ist günstig. Dazu gibt es im Gastgewerbe noch etwas Trinkgeld, so um die 300 $ im Jahr. Was das Hotel abzieht für Zimmer und Essen. sagte er mir auch nicht. Aber er meinte, ihm bleibe doch Ende Jahr viel übrig und trotz Studienzeit habe er bald genug Geld um ein Haus und ein Auto zu kaufen, und dann zu heiraten (in dieser Reihenfolge, die er als die beste beurteilte). Es sei also nicht so, dass die Hotels und Tourenveranstalter etc. das Geld in ihre (ausländischen) Taschen steckten und den Einheimischen wenig bezahlten. Den Thais gehe es gut. Er meinte, Asien steige wirtschaftlich auf, Europa steige ab.
Samstag, 10. Januar 2015
Von Ko Samet nach Ko Chan
Insel heisst auf Thailändisch Ko. Heute wechselte ich also die Insel. Schon die ersten 40 km waren happig, denn die Hitze machte mir zu schaffen. Von oben bombardierten mich die Sonnenstrahlen, von unten grillte mich die Strasse. In der Stadt Klaeng fragte ich nach einem Bus, hatte Glück und fuhr die nächsten 80 km klimatisiert. Dann noch 34 km bis zur Fähre, das hielt ich noch grad aus.
Unterwegs lernte ich Sawai, einen buddhistischen Mönch kennen. Er war sehr interessiert und gesprächsfreudig. Auch ich fragte ihn etlich Dinge, und etwa das kam dabei heraus: Er lebt in einem Tempel bei Chantaburri. Sie sind dort 3-5 Mönche, sie reisen gratis im Land herum, andere Mönche kommen zu Besuch. Er muss nicht unterrichten, keine Rituale, keine Verpflichtungen. "I am very lazy". Yoga kenne er nicht, und meditieren tut er auch nicht. Dann kramte ich meine Karte von Thailand hervor und wollte ihn befragen. Er meinte: "This map is old style", zückte sein iPhone und meinte: "This is more uptodate". Aber zu seiner Enttäuschung war dann das Internet im Bus sehr schwach. Also mir schien dieser Mönch sehr weltlich.
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| Unterwegs vom Festland nach Ko Chang |
Unterwegs lernte ich Sawai, einen buddhistischen Mönch kennen. Er war sehr interessiert und gesprächsfreudig. Auch ich fragte ihn etlich Dinge, und etwa das kam dabei heraus: Er lebt in einem Tempel bei Chantaburri. Sie sind dort 3-5 Mönche, sie reisen gratis im Land herum, andere Mönche kommen zu Besuch. Er muss nicht unterrichten, keine Rituale, keine Verpflichtungen. "I am very lazy". Yoga kenne er nicht, und meditieren tut er auch nicht. Dann kramte ich meine Karte von Thailand hervor und wollte ihn befragen. Er meinte: "This map is old style", zückte sein iPhone und meinte: "This is more uptodate". Aber zu seiner Enttäuschung war dann das Internet im Bus sehr schwach. Also mir schien dieser Mönch sehr weltlich.
Freitag, 9. Januar 2015
Ko Samet
Heute den Tag auf der Insel verbracht. Alle Straßen abgeradelt (nur 25 km), geschnorchelt, geschwommen. .. Wunderschöne Buchten mit weißen Sandstein und Bungalowresorts.
Donnerstag, 8. Januar 2015
Thailändischlektion während Massage
Tirak Margarita - Liebe Margrit
Tschan yu ti Ko Samet, Samed - Ich bin in Ko Samet
Tschan nuat sabai-sabai - Ich hatte eine Massage gut-gut.
Tschan kam lang bai dim beer - ich nachher trinke Bier.
Pom rakun bak - ich/dich liebe sehr
Beat - Beat
Von Pattaya nach Ko Samet
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| Mittagessen am Strand von Rayong, Saeng Chan Beach. Superfisch sabai-sabai (sehr gut), gutes Bier. Foto aufgenommen mit beiden Handykameras gleichzeitig. |
Heute bini nach Ko Samet geradelt, d.h. zuerst 40 km mit dem Zug, dann 78 km mit dem Radel. Das Wetter war ideal: 31 Grad, bewölkt und leichter Gegenwind zum Abkühlen (zusammen mit dem Fahrtwind). Die zweispurige Hauptstrasse 3 war recht stark befahren mit entrechend schlechter Luftqualität, aber sehr sicher wegen breiter Schulter/Pannenstreifen. Ich versuchte mehrmals auszweichen auf kleine Strandstrassen, was nicht immer gelang. Mal verirrte ich mich in einem Petroindustriegebiet, mal musste ich wieder retour. Wegweiser gibt es kaum, die Karte war ungenau.
Auf Ko Samet kam ich erst im Dunkel an. So war es schwierig, etwas passendes zu suchen. Drum wählte ich gleich die drittbeste Adresse auf der Insel: Samet Villa. Eine Verwöhnsituation: Ich habe ein Bungalow direkt am weissesten Puderzuckersandstrand von Thailand (Reiseführer), und es fehlt an nichts: Beiz, Internet, Veranda, liebe Leute, deutsche Sender in der Glotze, Massage ... hab ich´s verdient? Jaaa, denn das war wohl der schwierigste Radlerteil meiner ganzen Reise. Ich denke, von jetzt an wird die Strasse einfacher und weniger Verkehr.
Mittwoch, 7. Januar 2015
Montag, 5. Januar 2015
Freitag, 2. Januar 2015
Ostasienreise 2015: Bangkok-Phnom Penh
Der Countdown läuft
Noch drei Tage bis zur Abreise.
Ich habe noch sooo, nein soooooo viel zu tun! Mein Velo reisebereit machen, die Hosen flicken . ... Hier werde ich mich verabschieden von allen, die ich in letzter Zeit nicht mehr sah. Aber dann bin ich wohl schon weg ...
Reisegedanken
von Wilhelm BuschEins, zwei, drei im Sauseschritt,
läuft die Zeit, wir laufen mit.
Schaffen, schuften, werden älter,
träger, müder und auch kälter.
Bis auf einmal man erkennt,
dass das Leben geht zu End.
Viel zu spät begreifen viele,
die versäumten Lebensziele.
Freude Schönheit und Natur,
Gesundheit Reisen und Kultur.
Darum Mensch, sei zeitig weise,
höchste Zeit ist´s reise, reise.
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