Mittwoch, 23. Februar 2011

Thailaendische Natur

Blumen
Allen, die von uns eine Blume geschenkt erhalten moechten, widmen wir diese Blumenbilder.















Baeume









Mangroven


Lianen


Mango

dito



Tiere



Kloster fuer Tiere

"same-same"


"same-same"


Samstag, 19. Februar 2011

Thailand: Der West- und Ostkueste entlang Richtung Norden

Ein Radler-Tag
Morgens lassen wir uns um ca. 6.00 Uhr vom Natel wecken, sonst wuerden wir weiterschlafen, denn es ist noch kaum hell. Wir schluepfen aus dem Bett und gehen kurz baden. Heute morgen war um diese Zeit gerade Vollmonduntergang ueber dem Meer. Es war rot wie bei einem Sonnenuntergang. Sehr schoen. Das Meer ist immer sehr warm, die Temperatur etwa dieselbe wie im Bett.
Danach packten wir die Raeder und fuhren so um 7.00 los. Das ist die angenehmste Zeit, denn am Morgen ist es zwar auch schon 28 Grad, doch die Sonne drueckt noch nicht. Wir radelten bis zum naechsten Dorf, ca 10 km. Zum Fruehstueck gab es dort Pulverkaffee, etwas fritiertes Suesses, etwas Gemuese und Spiegeleier. An anderen Tagen finden wir bei Gassenkuechen mehr Auswahl, also Nudeln, Reis, oder verschiedenste in Bananenblaetter eingewickelte suesse oder salzige Reisspeisen.
Dann geht's los mit einer ersten Etappe von ca. 50 km ohne mehr anzuhalten. Heute waren die Strassen entlang der thailaendischen Westkueste verkehrsarm, zudem hatte bisher jede Strasse breite Schultern, man koennte fast sagen Pannenstreifen, welche dem Radler viel Platz geben und die Fahrt sicher machen vor den anderen Verkehrsteilnehmern. Die Landschaft ist haeufig huegelig und so auch die Strasse, was die Fahrt abwechlungsreich macht. Es hat auch viele Baeche und Flusse aus dem regenwaldigen Hinterland mit brauner Sauce - nicht zum Baden. Mal faehrt man entlang von dicht mit Farnen und Baeumen bewachsenen Steilhaengen, ueberwuchert mit teilweise bluehenden Kletterpflanzen. Mal geht es entlang von Oepalmen- oder Kautschukplantagen, mal Ananasfelder, Bananenbaeumen, Mangobaeumen, Bambus, und immer wieder kommen Siedlungen, denn die Thais lieben es, an der Strasse zu wohnen, wo sie ihr eigenes Geschaeftchen haben und alles zum Verkauf anbieten, was man zum Leben braucht. Die Haeuser sind meist gepflegt und oft mit Blumen geschmueckt. Gegen die Strasse hin haben sie Veranden, wo sie sich aufhalten. Viele Menschen lachen und gruessen mit "Hello you", auch Mopedfahrer, die uns ueberholen. Oft fragen sie uns, woher wir kommen.
Gegen Mittag wird die Sonne unbarmherzig. Ich ziehe Armschuetze an und wickle ein Tuch um den Kopf, auch Socken, damit die Zehen nicht garkochen. Das gibt natuerlich zusaetzlich warm. Immer oefter greift man zur Wasserflasche. Meist kommt zum Fahrtwind noch etwas Meerwind, also Seitenwind, was etwas Abkuehlung bringt. Die kurze Mittagsrast verbringen wir meist in einer Bar und trinken Fruchtsaefte und Eiskaffee.
Am Nachmittag kommt beim Radeln die Hitze der Strasse dazu. Die Sonne brennt unbasrmherzig. Ich fuhr oft laengere Zeit auf der falschen Strassenseite, weil es dort mehr Baumschatten hatte. Das ist kein Problem, denn wie gesagt, die Strassenschulter ist breit und viele Thais fahren auch oft auf der falschen Seite, so dass das niemanden stoerte. Eigenlich wollen wir jeweils nur bis 13.00 oder 14.00 radeln, also bis sich die hiesigen Leute auch aufs Ohr legen fuer eine Mittagsrast, weil es zu heiss ist ausser Haus, doch wurde es bis jetzt oft spaeter. Auch heute fuhren wir bis nach 15.00. Ich startete nach der Mittagsrast (Bier, Eiskaffee, Mangodrink, Wasser und leerte in den 2 folgenden Radelstunden eine 1.5 Liter Flasche. Heute suchten wir noch einige Zeit, bis wir ein Hotel fanden, das uns passte. Danach sogleich den Fluessigkeitsverlust kompensieren und kalte Dusche, welche Wohltat, und sogleich ins Meer, das aber mit seinen 33 Grad nicht besonders abkuehlt. Edu schreibt danach sein Tagebuch, ich mache Yoga. Um 19.00 wird es dunkel und wir gehen aus zum Abendessen. Nach dem Abendessen legt sich Edu aufs Ohr, waehrend ich noch 1-2 Stunden dem Tag nachtraeume oder - wenn vorhanden - am Computer arbeite, bis auch ich schlafen gehe.

Reisenotizen

17. 2.: ‎Ko Yao Nao - Thai Mueng. Heut gehts vom Inselleben wieder aufs Festland zurueck, so dass wir gleich nördl. vo phuket sind. Zuerst ca. 2 std. Bootsfahrt nach norden aufs festland bei Phang Nga, dann 60 km geradelt auf der nr 4. nach Thai Mueng. 3 std. geblogt. heutige probleme: leertaste war defekt vom gamen der Thaikiddies. etliche kiddies vergnügten sich mit lauten spielen, videos, musik im Internetcafe, hoellenlaerm.

18.2.: ‎Thai Muang - Suksamran, 135 km.  I bi kerngesund u mag viel essen & trinken, was hier sehr gut & günstig ist. Mango- ananasdrink oder eiskafi ca 1 Fr.  Zuerst no besiedelt, tourismus & verkehr, dann immer weniger. Landschaft oft wie in californien, dazu bananenbaeume, öl- kokospalmen, Bambus, kautschukwälder, ananasfelder (50Rp. pro stk.), schöner regenwald, gute strasse mit breiten schultern, gepflegte häuser mit blumen (welch ein unterschied zu sumatra). Nur die sonne schlägt hammermässig zu.Wollten eigentli nid mehr als 80-100 km radeln, fanden aber bis gegen abend nix mehr zum pfusen. Sind jetzt einzige gäste in einem bungalow-resort direkt am meer (14 Fr. fürs bungalow) mit einer mamma, die uns bekochte, sonst nix, ou kein dorf.

19. 2.: ‎Heute bis Ranong geradelt, 115km, durch abwechlunsreiche huegellandschaft.

20. 2.: ‎Ranong - Kra Buri, 65 km auf dem weg zur ostkueste. in der chinesischen beiz hätte es Jelly Fish Salad  oder Soft Boiled Appendix Pig (Fr. 1.80) gegeben. Ist das Schwanz? Welcher? Ansonsten gut aufgehoben bei einer Resort-Mamma, die sprudelt vor Spoontaneitaet, Kommunikativitaet, uns keine ruhige Minute goennt, mit Fruechten daher kommt, uns gerne betoucht, Edu eine waehrend des Fruehstuecks eine Rueckenmassage verpassen will und dafuer - weil sie es gut machen will - den Ellbogen braucht, was ihm grad gar nicht so passt.

21.2.: Kraburi - Chumporn/Thung Wualaen, ein strand im golf vo thailand, also an der ostkueste der halbinsel, 80 km leicht hügelige fahrt. jetz in einem schönen bungalow mit swimmingpool, haben gut gegessen. edu schläft scho sit 3 std. er ist am abend immer müde & geht brav ins bett. Manchmal etwas schade. aber wer schlaeft, suendigt nicht, und dort wo wir jeweils sind, ist auch nid viel los, u i hab ou viel zu tun mit mir selber, dass i die stunden bis mitternacht gut fuer mi gebrauchen kann. pesche schrieb eine lange mail mit vielen fragen zu freiheit & gluecklich sein, die i zu beantworten suchte. Mein text kam daher wie ein guru in allwissenheit schreiben würde, u i muss mir das nomal ueberlegen, denn schliessli bi i derjenige der hinterfragt u antworten sucht. so verging dieser abend.

22.2.: ‎Thung Wualaen - Bang Saphan, 92 km auf verkehrsarmen, schönen nebenstrassen.

23.2.: Bang Saphan - Ao Manao, 95 km, fast alles auf nebenstrassen im schatten kilometerlanger kokospalmenwaelder dem meer entlang. einer der landschaftlich schoensten strecken bisher. gut gegessen bei einer mamma (ich: grosser fisch,edu: seafood, dazu wok-gemuese, bier, kaffee) fuer 12 Fr. mit meerblick.

24. Februar 2011: Ruhetag in Ao Manao


Eigentlich hat er sich schon gestern abgezeichnet, dieser Ruhetag. Geplant war er nicht. Er war einfach faellig. Seit einigen Tagen sah unser Programm immer etwa so aus:"Himmlische Klaenge meines Natel-Weckers reissen uns um 06.30 Uhr aus dem Schlaf. Darauf folgt, wenn moeglich, ein Morgenbad. Nun sind wir wach, das heisst bereit fuer ein ausgibiges Fruehstueck mit viel Kafi. Danach geht s on the road. Im Idealfall radeln wir, unterbrochen durch Verpflegungspausen, bis gegen 14.00 Uhr. Danach wird s zu heiss. Etwa jeder dritte Tag ist nicht "Idealfall". Das heisst wir sind, weil wir ein bestimmtes Ziel erreichen muessen, z.B. eine gute Unterkunftsmoeglichkeit, bis gegen Abend am strampeln. Nun folgt kurz zusammengefasst: Die wiklich gute Unterkunft auch finden, Zimmerpreis verhandeln, duschen oder im Meer baden, Verpflegungsmoeglichkeit suchen, Staunen was nach dem Bestellen serviert wird, etwas quatschen, dies und das und dann bald einmal in die Horizontale".
Gestern begann unser Tag wie immer. Dann aber, wir waren noch keine Stunde unterwegs, war schon das erste Kafi faellig. Auf verkehrsarmen Nebenstrassen ging s darauf durch wunderschoene Kokospalmenwaelder, oft entlang der Kueste, weiter. Aber nicht lange. Ein Verpflegungsstand am Strassenrand bot Rueblisaft an. Das durften wir nicht auslassen. So sassen wir kurz darauf hinter zwei grossen Rueblisaeften. Wieder auf den Velos dauerte es gerade etwa 15 Minuten, bis Baedu dem Charm einer Dame, die Eiskaffee (ein Glas wird randvoll mit Eis gefuellt und dann wird etwas Kafi hineingegossen) anbot, nicht widerstehen konnte. Also Eiskaffeepause. Die geneigte LeserIn hat bereits bemerkt, wir sind nicht mehr so motiviert zu pedalen. Gegen Abend erreichten wir dann unser vorgesehenes Ziel, die Ao Manao Beach in der Naehe von Prachuap Khiri Khan doch noch. Nach etwas Suchen fanden wir im Hotel der in dieser Beach stationierten Luftwaffenbasis auch ein Supperzimmer. Am naechsten Morgen, nach dem Morgenbad, waren wir uns schnell einig. Hier bleiben wir noch einen Tag.
Von Zeit zu Zeit brauchen wir so einen Ruhetag. Immer nur vorwaerts stumpft irgendwie ab. Die Tage verlaufen gleichfoermig. Mann nimmt die Schoenheit der Landschaft, die exotischen Details, die kleinen Ueberaschungen am Wegesrad gar nicht mehr wahr. Vielleicht geht alles, trotz Fahrradtempo, einfach zu schnell. Dann ist ein Ruhetag, es koennen auch mehrere sein,faellig.   
Aber was heisst da schon Ruehtag? Auch heute erklangen die "himmlischen Klaenge" des Natels und es folgte das Morgenbad. Das Fruehstueck dann nahmen wir in der hauseigenen Kantine ein. Die ganze Beach wird vom Militaer benutzt. Also verzehrten wir unsere Spiegeleier, Toasts und weitere Koestlichkeiten umzingelt von Generaelen, die zufaellig in unserer Ecke fruehstueckten. Wir merkten bald einmal, dass das unterwuerfige Gruessen der Neueintretenden nicht uns, sondern den Herren mit den Sternen und der Abzeichensammlung auf den Uniformen, galt.Nach der Saettigung pedalten wir in die nahe Stadt. Wir kauften Fruechte ein. Dann trennten sich unsere Wege. Baedu liess sich eine neue Brille verpassen, suchte einen Bestandteil fuer sein Natel, einen Veloschlauch, Flickzeug, Postkarten und Marken. Ich wollte mir ein zweites Hemd und kurze Hosen erstehen. Daneben suchte ich einen ganz bestimmten, braunen Knopf fuer mein Hemd. Spannend dies alles zu finden in einer Stadt, in der kaum jemand english spricht. Nun, es ist uns gelungen. Neben allem anderen hat Baedu eine neue Brille, das Teil fuer sein Natel und an meinem Hemd sind die Knoepfe wieder vollstaendig. Wieder im Hotel begann das grosse Waschen. Erstaundlich wie schnell beim Radeln alles dreckig wird. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Tagebuchschreiben, Schwimmen im hoteleigenen Pool, Gymnastik \ Yoga und natuerlich mit Futtern. So ein Ruhetag, auch wenn er nicht wirklich ruhig ist, tut gut. Morgen geht s wieder auf die Strasse, nodwaerts. Ich freue mich darauf. Freue mich auf all das Exotische, Schoene, Kleine, Besondere, das mir nun wieder begegnen wird.   

25.2.: Ao Manao - Hua Hin, 115 km flach, etwas r?ckenwind. meist auf nebenstrassen entlang von kilometerlangen sandstr?nden mit vielen badem?glichkeiten u sch?nen einsamen resorts. hua ist aber massentourismus a la costa brava: 20 km hotelsilos dem Strand entlang mindestens. wir fahren morgen mit bus weiter nach Tak, ca. 550 km, und sind dann n?rdl. vo bankok. Meer ade!

Ein Versuch zu gluschtigen Kokosnuessen zu gelangen. Dem Stamm entlang war eine Ameisenstrasse. Nach heftiger Ameisenattacke Versuch abgebrochen.

So machen's die Thai, wenn sie nicht selber hochklettern: Sie kommen mit dressierten Affen ...


... lassen abgerichtete Affen hochklettern ...
... und die Kokosnuesse runterschmeissen.


Pagodenbesuch (bei Bankrut)



on backroads

Neben Edu beachte man rechts ein Oelpalme mit ueppigem Oekotop am Stamm






Interkulturelle Kommunikationsschwierigkeiten:
Ich: Can you please tell us where we are?
Thai: Yes!
Ich: The town: name?
Thai: Yes!
Ich: Ok, thank you very much!

Die Thai lieben es, an der Strasse zu leben, wo sie ihr eigenes Ladenbeizhandwerklagergaragengeschaeft fuehren koennen. Der Preis fuer das Grundstueck wird nach Laufmeter entlang der Strasse berechnet. Nach hinten sind die Grundstuecke weniger beschraenkt. Dadurch sieht man oft sehr schmale Gebaeude.

"sam-same"



Schatten

Sonntag, 13. Februar 2011

Thailand: Inselhuepfen in der Andaman-Sea

Reisenotizen:
7.2.: In Langkawi (Malaysia) no ausgiebig gebadet, dann zur f?hre geradelt, gut gegessen, mit f?hre 1std. nach Satun (Thailand)  ... und der tag war vor?ber. Jetz in einem nichtssagenden hotel in Satun mit blick in einen Innenhof. Die tage vergehen nat?rlich viel leichter mit edu, aber i bi ou viel weniger mir und dem fremden land ausgesetzt. Es ist jetzt mehr ferienstimmung u weniger herausforderung.

8.2.: Satun-Sukorn, 150km. nach viel zu langer & zu heisser fahrt sind wir im sukorn cabana resort untergekommen (9fr. pro nacht). traumhaft sch?n. Ja, die tage kann ich immer sehr geniessen, doch die n?chte sind manchmal schwierig. Ich wage nicht daran zu denken, wie lange ich noch von zu hause weg bin, sonst geht es mir schlecht. I kann mi schlecht l?sen vo zuhause. Gestern nacht zb hatte ich einen angstartigen Zustand im hotelzimmer, wurde sehr nerv?s, musste raus, trank bier & rauchte. Alles fehlt mir, was ich liebe. Das ist ja auch sehr positiv, waere schlecht, wenn's anders waere. Andere haben Migraene,oder sonst ein Gebrechen, Ich bin gesund, habe aber von Zeit zu Zeit Heimweh (wenn ich zuhause waere, haette ich fernweh). So bin ich, das lass ich genau so, wie es ist. Dagegen will ich nichts tun, nur beobachten. Heute nacht wird's mir besser gehen, ich schlafe im zelt auf der veranda des bungalow 50m vom meer. Das beruhigt.

9.2.: Sukorn, pfl?zitag. Haben heut die insel erkundet. Geruhsames leben hier, nur zwei bungalowanlagen, sonst ist insel unber?hrt vom tourismus. Wohl no ein flecken nat?rliches thailand. sch?nste palmenstr?nd u kein mensch. Im dorf lebt man fast wie auf einem campingplatz, nur hat es kleine holzh?user, aber alles lebt u schl?ft auf der veranda. Und gr?sst. Haben uns mit einer beizerin angefreundet, die etwas englisch kann und uns gut bekocht. Abendessen mit gem?se, fisch, nudelsuppe, u zitronejuice 7 fr. Vorher 1 std sehr gute massage 7fr.Wir m?gen no nid weiter u bleiben morgen.

10.2.: ?Sukorn 2. der tag ging um mit baden, yoga, nichtstun... das leben hat sich verlangsamt. die beizerin gab uns thainamen. edu heisst mister kau (der weisse), ich mister yau (der grosse).aber morn geits wyter. lg an alle von Mister Yau & Mister Kau.

11.2.: ?Ko Lipong. Meine unterkunft ist das zelt am palmenstrand 10m weg vom meer, f?dliblutt weil ueber 30 Grad warm um 22.00, auf ko libong (nochmals eine kleine insel) es gibt rein nix zu bem?ngeln. Touristisch gibts 3 resorts & sonst ists l?ndliches, d?rfliches thailand, ruhig, relaxt. Sind heut einen h?gel raufgewandert & waren seichnass vor schweiss. Kann mir schnee kaum mehr vorstellen. Zum Glueck gibt's hier drinks mit viel Eis. W?nsch euch auch geruhsame tage, mister yau.

12.2.: Jeden Tag sch?nes & heisses wetter. Luft 45 Grad, Meer 33 Grad. Die Hunde heben nicht mal die Schnauze, wenn man an ihnen vorbei faehrt, man koennte ihnen ueber den Schwanz fahren und sie regten sich nicht. Heut vo Libong mit lontailboot nach Hat Chao u mit Schnellboot nach Ko Lanta. Jetzt sind wir im Touristenrummel, scho aufm boot begann der fleischm?rit: osteurop. boys & girlies, die sich halbnackt in der sonne r?kelten, irgenwie peinlich, denn noch immer ist dies islam-Kultur-Gebiet. Und jetz sind wir im massentourismus, k?ste & meer sch?n, aber voller westler, fertig mit der beschaulichkeit. Vorteil: gepflegte beizen, guter food & fr?chte, man kann vieles kaufen, g?nstige preise durch konkurrenz.

13.2.: Ko Lanta 2. Ihr frag euch sicher: Sind die eigentlich am radeln? Ja, wir sind nid so am Radeln, weil es kremiert di scho beim start. heut nur insel rauf & runter. Dann waehrend 5 std mehrere Versuche unseren Blog nachzufuehren, doch das war ziemlich schwierig hier, braucht zeit & nerven, etwa 50% erfolglos, weil pc-abst?rze durch kleine stromausf?lle u andere probleme mit fotos. wir hatten hier kaum nennenswerten kontakt mit anderen turis. entweder sind's tendenziell pensionierte oder flitterw?cheler oder pauschalreisende, irgendwie wenig glustig, ist aber wohl mein problem, brauche angewoehnungsphase.

14. 2.: Ko Lanta-Krabi, 90km  auf dem Festland

15. 2.: ‎Krabi-Ko Yao Nao, 55 km, durch sehr schöne kalkfelslandschaft mit Tropfsteinen & Regenwald. Schöne bootsfahrt nach Yao Nao mit bizarren felsinseln. ruhiger tourismus auf Yao Nao mit vielen bungalows, aber kein massentourismus wie Lanta oder Ao Nang. Mache übrigens täglich yoga. Machen einen ruhetag auf der insel.

16. 2.: ‎Ko Yao Nao 2: es ist 23.00 u no immer 30 grad, sternenhimmel, das meer.
rauscht nebenan. Sind heut um die insel gefahren, aber das war so weni, dass man von einem hangertag sprechen darf. Um uns zu beschäftigen (den magen), haben wir einen 1.2kg fisch verspiesen. Mister Kau, alias Mister Mue schläft artig seit 1std. Morn gehts weiter mit schiff, so dass wir gleich nördl. vo phuket sind.




E. schreibt:
Irrtum! Sorry aber es war zu heiss (on the road) und mein Blutzuckerspiegel tendiert gegen Null. Da kaeme nur Seich raus (und der troepfelt seit einigen Tagen nur noch homeopatisch und schoen dunkel). Nein, keine Vergroesserung der Prostata und noch einmal nein, auch keine Hepatitis. Alles was in mir noch fluessig ist, inkl das was ich dauernd nachschuette, verdunstet einfach auf meinen 2,3875m2 Hautoberflaeche. So einfach ist das! Deshalb: Irrtum! Nachfolgend werden keine tiefen, grossen, verbindenden blah, blah, blah Gedanken geschmiedet. Und: Wem das nicht gefaellt, der kann ja diese Einleitung noch einmal lesen.
Erschwerend kommt dazu, dass Baedu mir den Kompi angelassen, anschliessend auf verschiedenen Tasten herumgeploefft hat und nun nach Krabi, so heisst die Stadt wo wir heute angekommen sind, verschwunden ist. Alle die mich kennen sehen nun klar: Edu und Computer, wenn das nur gut geht. Die Damen an der Reception schielen auch schon recht haeuffig in meine Richtung. Also, ich bin extrem nervoes. Und was haben die ueberhaupt zu gaffen? Die koennen ja nicht einmal richtig english! Voila, sollen die doch english lernen und aufhoeren mit Grinsen!
So und nun zur Sache Herr Selbstdarsteller:
Die grinsen nicht. Die Menschen hier haben einfach ein Laecheln, manchmal ein Lachen im Gesicht. So schoen. Dauernd werde ich beschenkt. Ich finde das wunderbar. Jeden Tag von neuem. Jetzt waere natuerlich die Gelegenheit zu einem Vergleich mit uns. Zum Beispiel der mit den Menschen, die in Bern, nein natuerlich in Zuerich, am Morgen mit dem Tram zur Arbeit fahren. Aber das lasse ich bleiben. Das ist so abgedroschen, so blah, blah, blah. Weshalb diese Thais, Malayen, Chinesen ... einem dieses Laecheln schenken, weiss ich nicht. Es ist einfach wunderschoen, ansteckend und beglueckend. Es tut so gut. Vor allem wenn es wieder verdammt heiss ist und einem, oemu mir, der Arsch so weh tut. Es ist auch nicht so, dass ausschliesslich diejenigen laecheln, die dafuer bezahlt werden. All die ServiererInnen, Hotelangestellten, VerkaeufferInnen ..... Nein, jemand ueberholt dich mit seinem Dreiradungetuem auf der Landstrasse, begegnet dir am Strand, in der Beiz und beglueckt dich mit einem Laecheln. Merci! Alleine das macht diese Reise schon wertvoll. Und jetzt waere Gelegenheit gross uebers Reisen auszuholen, ueber den Sinn des Reisens. So a la: Jede Reise ist eine Reise zu sich selbst, blah, blah, blah. Das lasse ich jetzt schoen bleiben. Keine grossen Gedanken. Vielleicht ein Andermal.
Mir waere lieb, wenn Baedu endlich von der Stadt zurueckkaeme. Wie stelle ich diesen Kompi nur ab. Sichern sollte ich auch noch irgendwie, irgendwo, irgendwann! Und die Damen, jetzt ist noch ein Herr dabei, von der Reception laecheln so herzlich zu mir herueber. Ich versuch s einfach. Propeller irgendwas? Wenn ihr den Beitrag gelesen habt, ist s gelungen und sonst...... Stopp, da wird s schon wieder viel o so fisch (das muss vom Chinesischen kommen! Und tschuess!



Ankunft im Hafen von Saturn (Thailand)



Unterwegs: Immer wieder: Durst loeschen (sonst noch was?)

Verlad aufs longtail boat nach Ko Sukorn
Ko Sukorn
Campingplatzstimmung im Sukorndoerfchen

Unterwegs im Dorf
Beispiel  interkultureller Kommunikationsschwierigkeiten
Edu: Can you please tell me if the way to Krabi is hilly or steep?
Thai (ueberlegt, versucht einen Sinn zu kontruieren, dann gluecklich ...): Ah, you want climbing? Yes, have!

Hauptstrasse rund um Ko Sukorn


Kokosnusverpflegung auf der Rundreise um die Insel


Am Abend vor untergehenden Sonne,  Edu in spiritueller Stimmung
Kokosmilch






Unser Muetterchen Farida in Sukorn beim Praeparieren von Baedus obligatem Bananenpfannkuchen


Kilometerlanger, einsamer Palmenstrand im Sueden von Ko Sukorn



Sukorn am Strand. Wir machen Abkuehlpause und: Besser eine Kokosnuss in der Hand als auf dem Kopf




Gepflegte Haeuser





Haus fuer die boesen Geister, damit sie nicht im Haus der Menschen leben. Im Reisefuehrer gelesen: Die Thai seien sehr aberglaeubisch, was sich in diesen Geisterhaeuschen aeussere, und habe mich dabei gefragt, Wie aberglaeubig man die Europaer einschaetzen muesste, die grosse Haeuser bauen fuer ihren Gott, und ebenso behaupten er wohne dort.


Geister erhalten Essen, um sie friedlich zu stimmen



Abschied von Farida


Vor der Weiterfahrt behebt Mister Mi kleinere Probleme am Motor




Weiterfahrt nach Ko Libong mit Mr. Mi
Beat schreibt:
Wie uns die Thai sehen
"Ihr kommt hierher, koennt euch alles leisten, trinkt 10 Bier, und viele Menschen hier koennen sich kaum ein zweites T-Shirt leisten. Nie koennen wir nach Europa zu Besuch kommen, weil zu teuer. Das ist nicht gerecht. Ihr habt viel Geld und uns reicht es nur zu einem Monatslohn von 4500 Baht (150 Fr.)" So begann eine Diskussion zwischen der 60-jaehrigen Managerin des Libong Nature Beach Resort mit einer Gruppe Europaeer. "Und eure Firmen kaufen hier Land, Gummiplantagen, Oelpalmenplantagen, Hotels und unsere Wirtschaft."
Die Diskusssion lief darauf hinaus, dass diese Frau schliesslich nicht mehr so sicher war, ob sie es hier nicht doch schoener hat, leichter leben kann, gluecklicher ist: "Welche Perspektive hast du im Alter in Europa, welche hier? Weisst du wieviel du in Europa arbeiten muessstest? Wieviel Schulden hast du? Wir haben mehr Gueter, aber viel leisten kann sich der Durchsnittseuropaer nicht. Fuehlen sich nicht viele Menschen ungluecklich in ihrem Leben hueben wie drueben? Was weisst du ueber den Alltag deiner Gaeste aus Europa, du siehst sie ja nur in ihren Ferien? Das Preisniveau in Europa ist auch fuer uns sehr hoch, wir muessen ein Leben lang arbeiten, erst recht, wer Schulden hat. Ihr hier braucht fast kein Geld, es ist ein voellig anderes System. Eure Sicherheit ist die Familie, unsere das Sozialsystem und Versicherungen. Dafuer muessen wir viel bezahlen. In vielen Bereichen ist Europa ein Entwicklungsland. Vieles in eurem Leben gefaellt uns besser als in unserem europaeischen Leben. Das moechtet ihr nicht haben: Jeder schaut fuer sich, niemand ist fuer andere verantwortlich, viele sind verschuldet, gestresst und ebenso perspektivelos.Ja, Multis bauen Hotels, fangen eure Fische, produzieren Strom und verdienen gut dabei, bei mickrigen Loehnen fuer die Thai. Wenn's nicht so waere, kaemen sie nicht, was auch ein Nachteil waere. Schlimm ist die Korruption, sie schafft Maechtige und Ohnmaechtige. Verbessern wir das System, beginnen wir bei uns, in unserem Land, auf unserer Erde, Loesen wir die Problem in der Hoffnung auf zunehmende Gerechtigkeit und Glueck."
Das waren etwa so die Argumente, ich fand das spannend, drum schieb ich's auf.
Hier noch ein Nachtrag zu Medan (weil aehnliches Thema):
Wo ein Wille ist, ist da auch ein Weg?
Beim Abendessen in Chinatown Medan sprach ich mit jemandem in englisch. Unser Tisch stand drausssen, umgeben von Gassenkuechen. Nebenan lauschte eine etwa 15-jaehrige Getraenkeverkaeuferin unserem Gespraech und kam spaeter zu unserem Tisch und sprach uns mit ihren paar wenigen Worten in englisch an: "Hello Mister, oh, how I would like to speak English, but I cannot learn it, no possibility", oder so. Wir frageten nach der Schule. "School no English, und immer wieder: "Oh, I would like to learn English so much". Wir: "Try it with the Internet, there are many good English-learning-sites." Sie: "Oh, no Internet, I know nobody, Internet not have." Sie sprach verzweifelt, weinte fast. Weitere Ideen folgten: "Try to understand and translate english songs", etc. ...Mich beruehrte das Gespraech sehr. Da leben also Menschen voller Motivation und Interesse zu lernen und haben kaum Moeglichkeiten, sei es, weil sie arbeiten muessen, sei es, weil sie keinen Zugang zu Bildung haben. Bei uns habe ich oft gerade das umgekehrte gesehen: Alle Tueren stehen offen, doch westliche Jugendliche sind ft wenig motiviert. So krasse Chancenungleichheit tat mir weh.



Ko Libong

Ankunft in Ko Libong. Sehr traditionelles Dorf. Es war nicht ganz einfach zu einem Kafi zu kommen

Unser Bungalow in Libong Nature Beach Resort bei Prof. Dr. Lawrence, Volunteeer Manager


Fischerboote vor unserem Bungalow

Abendbad


Weiterfahrt nach Ko Lanta



dito



Ko Lanta


Unser Bungalow in Pearlbeach Resort auf Ko Lanta

Inselrundfahrt

Rundfahrt auf Ko Lanta. Elefanten warten auf Gaeste


Elefantenvarianten

Blick aus dem Internetshop, in dem wir etliche Stunden Bilder hochluden

Liebe FreundInnen, bloggen hier ist eine schwierige, zeitaufwendige Sache. Stromunterbrueche, langsame Internetleitungen, defekte USB-Dosen machen uns die Sache schwer. Gerne moechten wir Texte schreiben, doch reichte uns die Zeit bisher nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden ...
Baedu gibt alles , und das ist nicht wenig. So haben wir heute in drei verschiedenen Int.-Lokalen sicher an die 10 Computer maltraetiert. Wir sprechen ueber Themen wie: Gluecklich sein, Selbstfindung, Ungerechtigkeiten auf dieser Welt und natuerlich Maennerthemen. Irgendeinmal, so Computer will, werden wir euch damit begluecken.

Ko Yao Noi

Vom Festland fuhren wir mit einem Schnellboot durch diese Inselwelt im Hintergrund nach Ko Yao Noi.

Unser Bungalow fuer 2 Tage (26 Fr. pro Nacht)


"Unser" Strand

Weiterfahrt aufs Festland nach Phang Nga Bay (noerdl. von Phuket)

Beispiel  interkultureller Kommunikationsschwierigkeiten
(Merke:Thais sagen nie nein, weil unhoeflich)
Ich: Where ist the toilet, please?
Thai-Beizerin: Yes!
Ich: The Toilet: Where?
Thai-Beizerin: Yes!
Ich: Toilet - have?
Thai-Beizerin: Yes!
Ich: Toilet - not have?
Thai-Beizerin: Yes, full.


Fahrt durch Trichtermuendungen mit Mangrovenwaeldern
Ueberfahrt durch bizzarre Insellandschaft


Auf dem Festland
Gluecklich konnten wir den Touristenrummel von Phuket mit dem Schiff umfahren und sind nun auf dem Festland. Wir werden nun etliche Tage radeln, zuerst derWestkueste nach hoch, dann durchqueren wir die Halbinsel und fahren dann auf der Ostseit Richtung Bankok.
Tempel auf dem Weg nach Thai Muang
Beispiel interkulturelle Kommunikationsschwierigkeiten:
Ich zu Aufseher: Can you please tell me who this man is?
Aufseher: Yes!
Ich: This man, name!
Aufseher: Aah, Yes! Yes!


Erleuchtete