Ich habe heute an einem Ausflug in den hochgelobten Bokor National Park mitgemacht. Es war dann ... naja ... 100-jährige Betonruinen eines kolonialen Kasinos, 100-jährige französische Kirche, ein Wasserfall ohne Wasser. Die abendliche Bootsfahrt zu Leuchtkäferecken war gemütlich.
Ich habe mit einer Chinesin gesprochen, u.a. über das chinesische Mammutprojekt an der Küste vor Ko Sdach. Sie meinte, das habe grosse Chancen, denn in China seien die Strände zu Ferienzeiten völlig überfüllt, dass man kaum das Meer sähe. Die Chinesen würden jede Möglichkeit ergreifen günstig an einen Strand zu fliegen, der nicht derart überfüllt sei, wie in China.
Donnerstag, 22. Januar 2015
Kampong
Ich habe eine fantastische Unterkunft: Ein Bungalow auf dem Wasser! Super! Kann gleich vom Bett aus ins Wasser rollen. Bin gleich bei der Ankunft in den Fluss gesprungen, habe dann meine Hängematte gespannt, bin mit Bier reingepflätzt und den Rest des Nachmittages verpennt. Ein Fischerboot weckte mich auf.
Dann ging ich in die Stadt erkunden, machte ein paar Föteli , und liess mir beim Einnachten eine Khmer-Frisur schneiden. Die Coiffeuse konnte nicht englisch. Möglicherweise schnitt sie deshalb aus Unsicherheit etwas umständlich. Es kostete 3$.
Dann ging ich in die Stadt erkunden, machte ein paar Föteli , und liess mir beim Einnachten eine Khmer-Frisur schneiden. Die Coiffeuse konnte nicht englisch. Möglicherweise schnitt sie deshalb aus Unsicherheit etwas umständlich. Es kostete 3$.
Mittwoch, 21. Januar 2015
Sihanoukville - Kampong
110 km, zuerst 50 km auf der Nr. 4 mit viel Verkehr, Gestank, Sand zwischen den Zähnen. Aber die zweite Hälfte am Fusse der Elefantenberge war dann beschaulich. Viele Brücken über Flüsse, abgeerntete Reisfelder, Pfahldörfer entlang Füssen, Leute auf Fahrrädern, immer wieder Kinderstimmen mit "Helloooo".
Ich trank:
2 Kokosnüsse
2 Glas Fruitshakes
2 Bier
2 Glas Rohrzucker
Wasser aus der Flasche
Ich trank:
2 Kokosnüsse
2 Glas Fruitshakes
2 Bier
2 Glas Rohrzucker
Wasser aus der Flasche
Dienstag, 20. Januar 2015
19./20.1. Ko Ruang Samloem, Saracen Beach
Am Morgen vom Fischerhafen von Sihanoukville quer durch die ausufernde Stadt Sihanoukville zu den Touristenstränden gefahren.
Baguette zum Frühstück, mmh das tat gut!
Dann ein Ticket gekauft nach Ko Ruang Samloem, Saracen Beach. Diese Insel liegt ca 1 Std. mit Fastferry von Sihanoukville entfernt. Schöner Strand, hellblaues Meer dahinter Dschungel mit 2 Wanderwegen zu Buchten auf der anderen Inselseite, aber angeschwemmter Güsel im Wasser und auf Strand.
Nur einmal übernachtet (Eco Village Resort), denn heute will/muss ich wieder zurück nach Sihanoukville, damit ich morgen früh starten kann für die lange Etappe nach Kampot. Ich freue mich auf etwas Kultur nach dem langen Stränden.
Am Abend lernte ich Christine aus London kennen. Sie radelt seit 2 Monaten in Asien herum. Wir gingen gemeinsam Abendessen.
Später setzte ich mich noch zu einem jungen russischen Touristen. Er erklärte mir die Weltlage: Zwishen Rustland und dem Westen gibt es wieder einen Kalten Krieg, aber dann wird der Westen untergehen. Der ja jetzt schon so dekadent, überall Drogendealer, da gibt es in Moskau keinen einzigen. Und die russischen Wodkaleichen? Das sei kein Problem. Zudem sei er in London schon mehrmals üerfallen worden. Sowas gibt es in Russland nicht. Russland und China, das sind die neuen Weltmächte. Europa hat nur Probleme, zum Beispiel mit dem Euro. Und die Rubelschwäche? Das sei egal. In Russland haben wir die Datschakultur. Alle können dort ihre Lebensmittel selber produzieren, bis der Rubel wieder erstarkt ist. Die Ukraine gehöre eigentlich zu Russland, mit Ausnahme einiger weniger polnisch sprechender Gebiete. Ukrainisch und russisch sind dieselben Sprachen. Aber in den letzten Jahren hätten ukrainische Politiker versucht, slawische Wörter zu verwestlichen, um eine Differenz zwischen ukrainisch und russish zu kreiieren. Alle russischen Soldaten in der Ukraine seien freiwillig dort, weil sie aus Idealismus für das alte russische Reich kämpfen. Die Ukraine wurde eigentlich vor 100 Jahren als sowjetischer Teilsaat kreiert von russischen Kommunisten, die vom Westen eingeschleust gewesen waren, etc. etc.
Baguette zum Frühstück, mmh das tat gut!
Dann ein Ticket gekauft nach Ko Ruang Samloem, Saracen Beach. Diese Insel liegt ca 1 Std. mit Fastferry von Sihanoukville entfernt. Schöner Strand, hellblaues Meer dahinter Dschungel mit 2 Wanderwegen zu Buchten auf der anderen Inselseite, aber angeschwemmter Güsel im Wasser und auf Strand.
Nur einmal übernachtet (Eco Village Resort), denn heute will/muss ich wieder zurück nach Sihanoukville, damit ich morgen früh starten kann für die lange Etappe nach Kampot. Ich freue mich auf etwas Kultur nach dem langen Stränden.
Am Abend lernte ich Christine aus London kennen. Sie radelt seit 2 Monaten in Asien herum. Wir gingen gemeinsam Abendessen.
Später setzte ich mich noch zu einem jungen russischen Touristen. Er erklärte mir die Weltlage: Zwishen Rustland und dem Westen gibt es wieder einen Kalten Krieg, aber dann wird der Westen untergehen. Der ja jetzt schon so dekadent, überall Drogendealer, da gibt es in Moskau keinen einzigen. Und die russischen Wodkaleichen? Das sei kein Problem. Zudem sei er in London schon mehrmals üerfallen worden. Sowas gibt es in Russland nicht. Russland und China, das sind die neuen Weltmächte. Europa hat nur Probleme, zum Beispiel mit dem Euro. Und die Rubelschwäche? Das sei egal. In Russland haben wir die Datschakultur. Alle können dort ihre Lebensmittel selber produzieren, bis der Rubel wieder erstarkt ist. Die Ukraine gehöre eigentlich zu Russland, mit Ausnahme einiger weniger polnisch sprechender Gebiete. Ukrainisch und russisch sind dieselben Sprachen. Aber in den letzten Jahren hätten ukrainische Politiker versucht, slawische Wörter zu verwestlichen, um eine Differenz zwischen ukrainisch und russish zu kreiieren. Alle russischen Soldaten in der Ukraine seien freiwillig dort, weil sie aus Idealismus für das alte russische Reich kämpfen. Die Ukraine wurde eigentlich vor 100 Jahren als sowjetischer Teilsaat kreiert von russischen Kommunisten, die vom Westen eingeschleust gewesen waren, etc. etc.
18.1. Ko Sdach
18.1.
Weiterer Tag auf Ko Sdach. Insel erkundet, geschnorchelt, gebadet, geyogat, gesmalltalkt, sehr gut gegessen bei Didier &Ren.
Korallen-Schnorcheltour mit Jörg und Marianne Haupt aus Deutschland
In der Nacht mit Fischtransportboot nach Sihanoukville getuckert. Ich hab tief geschlafen beimGebrumme und Vibrieren des Dieselmotor.
Weiterer Tag auf Ko Sdach. Insel erkundet, geschnorchelt, gebadet, geyogat, gesmalltalkt, sehr gut gegessen bei Didier &Ren.
Korallen-Schnorcheltour mit Jörg und Marianne Haupt aus Deutschland
Übrigens, Jörg, erinnerst du dich noch:
Wir haben u.a. die eine Gemeinsamkeit, dass wir keine
Kravatten tragen und fragten uns, woher dieses Kleidungsstück komme. Ich habe
lange nachgedacht und denke schon, dass es mit den Frauen zu tun hat:
Früher gab es ja total mehr Vögel, sogar die Saurier flogen
zum Teil herum, was sie heute nicht mehr tun. Die Vögel schissen den Menschen
oft in den Ausschnitt. Wenn so einer nem Mann in den Nacken schiss, verliess
ihn die Frau. Da begannen die Männer mit Bändeln zuzumachen (die Frauen zogen
den Tschador an). Insofern war die Kravatte schon ein nützliches Ding, um nid
plötzlich Haushalt machen zu müssen.
Zum Glück schossen die Italiener so viele Vögel ab und
grillten sie. Drum müssen wir zwei keine Kravatte mehr tragen und haben
gleichwohl eine Frau.
In der Nacht mit Fischtransportboot nach Sihanoukville getuckert. Ich hab tief geschlafen beimGebrumme und Vibrieren des Dieselmotor.
Sonntag, 18. Januar 2015
Nach Ko Sdach
16.1.
Von Trapeang Rung nach Ko Sdach
100 km flach oder leicht hügelig, kaum Verkehr.
Temperatur:
06.00: 16 Grad
07.00: 20 Grad
08.00: 26 Grad
09.00: 33 Grad
10.00: xxxxl-Hitze
Kurz vor Andoung Teuk zweigt eine Strasse so breit wie eine Autobahn ab, gebaut von China, oder einem chinesischen Unternehmen, welches and der Südspitze Land gekauft hat und Casinos und Hotels und Golfanlage aufstellen will. Ein Riesenprojekt. Didier ein Franzose, der hier mit einer Kmer verheiratet ist, meint, das gehe in die Hosen, weil die schöne Saison dauere hier nur von Januar bis Mitte Mai. Die restliche Zeit ist graue, feuchte, windige Regenzeit.
Ko Sdach ist ein reges Fischerdorf mit 4000 jungen Seelen und einer Handvoll Turis. Für sie gibt's ein einheimisches Resort mit 10$-Bungalows und ein teures belgisches Resort.
Von Trapeang Rung nach Ko Sdach
100 km flach oder leicht hügelig, kaum Verkehr.
Temperatur:
06.00: 16 Grad
07.00: 20 Grad
08.00: 26 Grad
09.00: 33 Grad
10.00: xxxxl-Hitze
Kurz vor Andoung Teuk zweigt eine Strasse so breit wie eine Autobahn ab, gebaut von China, oder einem chinesischen Unternehmen, welches and der Südspitze Land gekauft hat und Casinos und Hotels und Golfanlage aufstellen will. Ein Riesenprojekt. Didier ein Franzose, der hier mit einer Kmer verheiratet ist, meint, das gehe in die Hosen, weil die schöne Saison dauere hier nur von Januar bis Mitte Mai. Die restliche Zeit ist graue, feuchte, windige Regenzeit.
Ko Sdach ist ein reges Fischerdorf mit 4000 jungen Seelen und einer Handvoll Turis. Für sie gibt's ein einheimisches Resort mit 10$-Bungalows und ein teures belgisches Resort.
![]() |
| Ren, bester Khmer-Koch & freundlichster & hilfsbereites Mensch auf Erden |
![]() |
| Didier, hilfsbereiter Restaurantbesitzer, lebt hier mit Khmer und Kind |
| Anna& Jörg |
Richtung Sihanoukville
15.1.
Ich bin erkältet und habe etwas Fieber von einer zu cooĺen Aircondition. Keine Energie. Ich radelte 70 km Richtung Phnom Penh. Kaum Verkehr. Links und rechts Dschungel, der aber nicht soweit an die Strasse kam, dass er Schatten spendete. Kaum zu glauben, wo doch der Schatten für alle hier so angenehm wäre. Dieses Gebiet ist sehr hügelig. Das heisst ich radelte fast den ganzen Tag bergauf, weil den Hügel runter war ich jeweils schnell. Die Sonne brannte.
Schliesslich landete ich in Trapeang Rung, einem Strassendorf mit Beizen für Reisende. Eine Organisation versucht ökologische Tourismusprojekte anzubieten: Kanutouren, Dschungelwanderungen, Übernachtungen in Dörfern, die nur zu Fuss oder Kanu erreichbar sind etc. Aber es ist fraglich, ob sich Touristen hierhin verirren. Wäre ich nicht alleine hier, ich würde diese Angebote mal testen. Aber so hab ich Angst, es könnte mir zu einsam werden, weil die Kommunikation mit den Leuten kaum möglich ist. Die junge Frau im Office konnte englisch. Sie heisst Sokuntach Tol, hat Tourismus studiert und arbeitet hier als Voluntarin ohne Lohn. Wir verbachten einen netten Abend und sind jetzt Facebook-Freunde.
Foto kommt no via Facebook
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Ich bin erkältet und habe etwas Fieber von einer zu cooĺen Aircondition. Keine Energie. Ich radelte 70 km Richtung Phnom Penh. Kaum Verkehr. Links und rechts Dschungel, der aber nicht soweit an die Strasse kam, dass er Schatten spendete. Kaum zu glauben, wo doch der Schatten für alle hier so angenehm wäre. Dieses Gebiet ist sehr hügelig. Das heisst ich radelte fast den ganzen Tag bergauf, weil den Hügel runter war ich jeweils schnell. Die Sonne brannte.
Schliesslich landete ich in Trapeang Rung, einem Strassendorf mit Beizen für Reisende. Eine Organisation versucht ökologische Tourismusprojekte anzubieten: Kanutouren, Dschungelwanderungen, Übernachtungen in Dörfern, die nur zu Fuss oder Kanu erreichbar sind etc. Aber es ist fraglich, ob sich Touristen hierhin verirren. Wäre ich nicht alleine hier, ich würde diese Angebote mal testen. Aber so hab ich Angst, es könnte mir zu einsam werden, weil die Kommunikation mit den Leuten kaum möglich ist. Die junge Frau im Office konnte englisch. Sie heisst Sokuntach Tol, hat Tourismus studiert und arbeitet hier als Voluntarin ohne Lohn. Wir verbachten einen netten Abend und sind jetzt Facebook-Freunde.
Foto kommt no via Facebook
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Sokhuntach Tol
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