Dienstag, 5. März 2013

Ein Spaziergang

Heute machte ich einen Spaziergang entlang der Küste im Parque Nacional Cahuita, ca 4 km.
Und etwa das sah ich:


Amapachi.
Hier ein Film auf Youtube: 



Faultier
Ein guía:
Die Faultiere sind faul, weil sie sich von Blättern ernähren, die berauschend wirken.
Bedröhnt liegen sie auf den Bäumen herum.
Die Begattung dauert drei Tage.
Dabei umschlingen sich Männchen und Weibchen, fressen nichts mehr
und sind dann irgendwann mal fähig zu Sex.
Dann trennen sie sich und das Männchen kehrt nie wieder zurück.

Palmenrettungsaktion




Krebsart, die sich mit Schneckenhäusern tarnen. Eine Art Recycling.


















Wahnsinn, gell?

Montag, 4. März 2013

Chiquitaland

Radeln entlang der Küste ist Radeln entlang von Bananenplantagen.


































Karibikküste

Grad an der Atlantikküste von Costa Rica angekommen. Un abrazo del Caribe a todos!

Trockenzeit?



Weiterfahrt in die Karibik. Arenal nur noch im Rückspiegel

Heute war un dia de lluvia y viento, eigentlich recht garstiges Wetter zum Radeln. Dabei wäre die Gegend schön hier um Puerto Viejo, nicht mehr weit von der Karibik entfernt: Eine von Niederschlägen geprägte Hügellandschaft, wie wir sie bei uns nicht kennen, eine mit unzähligen kleinen Wasserläufen durchfurchte Gegend. Mit Palmen übersätes Weideland. Das Positive war: keine einzige Hundeattacke (die Köter bevorzugten heute das Trockene), kein Leiden unter der sengenden Sonne, keine Klebrigkeit von Schweiss und Sonnencreme, der Gegenwind steigerte den Fitnesseffekt und stärkte den Durchhaltewillen und am Schluss ein Superhotel mit Superessen, gemanagt von lieben Frauen, an einem Ort, wo ich eigentlich nur zu übernachten plante, weil es mir gross genug erschien, ein oder zwei Absteigen zu haben. So hat alles Schlechte seine guten Seiten und das Gute seine üblen Seiten. Und den jeweiligen Standpunkt wählen wir selber.

DIE Ticos



Andres war Guia (Leiter) meiner Gruppe auf einer Wanderung im Gebiet des Arenal-Vulkans. Sein Vater ist Schweizer, seine Mutter eine Tica. Er selber kann kein Deutsch.
So beschrieb er seine Landsleute:
Die Ticos sind bequem, sie wollen sich nicht anstrengen, sondern das Leben geniessen. Wenn ihr als Touristen armselige Hütten seht, und denkt, wie arm doch die Ticos sind, dann ist das falsch. Sie sind nur zu bequem, das Haus zu flicken oder auszubauen. Lieber liegen sie auf der faulen Haut und geniessen das Pura Vida. 75 % haben keine Kreditkarte, weil sie Angst haben, dass sie zuviel Geld ausgeben, und deshalb mehr arbeiten müssten. Die harte Arbeit in Costa Rica machen die vielen Nicaraguaner. Tico-time (auf Spanisch?) ist ein fester Begriff, etwa so wie Schweizer Pünktlichkeit. Tico-time ist plus/minus eine halbe Stunde. Der Begriff „Ahorita“ ist ebenfalls typisch Tico: „Ahora“ heisst „Jetzt“. „Ahorita“ ist also „ein bisschen Jetzt“, also irgendwann in der nächsten Zeit. Typisch ist auch die Präsidentin Laura Chinchilla: Sie liebt herumzureisen, ist oft in den Medien, aber machen tut sie eigentlich nichts. Die Ticos finden das ok, sie ist damit eine von ihnen.

Samstag, 2. März 2013

Arenal - Costa Rica

Volcano Arenal

Lago Arenal

































An einer Vogelfutterstelle ...

... ein paar Minuten später.

















































Wieder mal Dschungel ...

... und nochmals Dschungel


































Ein Coati

















Das war bien-bien: Baden in einem Thermalbach so gross wie die Sense und ideal warm, um stundenlang drin zu suhlen.

Auf dem Rückweg



Mis amigos,

Endlich wieder mal Wifi. Nicaragua ist ein schwarzes Loch von wegen Internet, jedenfalls dort wo ich war. Und wenn, dann langsam zum Abwinken.

Mir geht’s gut. Ich bin  seit 2 Tagen ziemlich dran, mit Radeln, und Schiff und Bus wieder nach Panama zu kommen. Jetzt grad bin ich in Fortuna (Costa Rica), am Fusse des Vulkans Arenal. Die letzten 2 Tage waren Schifffahrten, zuerst von Ometepe/Nicaragua eine Nacht lang über den See nach San Carlos. Dann Warten auf ein weiteres Schiff von San Carlos/Nicaragua den Rio Frio rauf nach Los Chiles/Costa Rica. Das war eine wunderschöne Dschungelfahrt. Schliesslich bin ich noch über 80 km geradelt. Geschlafen habe ich schlecht und recht neben einem Ghüderkübel, den beide Schiffe waren überfüllt und die Wasserspritzer nässten die schönsten Schlafecken. Das Individualreisen braucht viel Zeit, Nerven, Geduld und Energie, diese schwüle Hitze den ganzen Tag, mühsame Auswanderungs- und Einwanderungsprozedere, Preisverhandlungen wegen des Velos etc. Dann beim Radeln regnet's schnell eine Stunde und man muss in der Pampa warten. Dann klappt der Geldbezug nicht, und man sucht andere Automaten. Auch eine Unterkunft finden, dauert seine Zeit ... schon zum zweiten Mal komme ich am Wochenende in eine Stadt, wo sie eine Sportveranstaltung haben: fast alles war ausgebucht, ich hatte Mühe, was zu finden. Alles ist gut, ich will jaaaa nicht jammern, aber die Tage fliegen einen nur so um die Ohren. Und so viel voraus zu denken und zu planen und zu organisieren. Und am Abend denke ich dann an euch zuhause und sage mir: ach ja, da ist ja noch jemand ennet dem Meer, ich sollte noch ein paar Mails beantworten, aber ich kann nicht mehr.
So geht das.
In Costa Rica ist das Reisen wieder etwas einfacher wegen der vorhandenen Infrastruktur, und ich habe noch eine gemütliche letzte Woche. Allerdings muss ich halt täglich etwa 100 km weiter kommen, und es bleiben nur noch 2 Ruhetage.

Heute mache ich eine geführte Tour auf und rund um das Arenal-Vulankgebiet mit Wandern und Thermenbaden.

Für mich wird es Zeit heim zu kommen, ich hoffe, ich werde noch ein paar schöne Dinge sehen und ein paar gute Tage haben und baden und so, aber eigentlich bin ich voll von Eindrücken. Ich habe langsam genug von fremden Menschen (sie sind mir lieb, nichts gegen sie), Dschungel und Meer und Hotels und ... ich brauche wieder eine Familie und ein Zuhause und sinnvolle Arbeit ...

Bei mir ist es jetzt 22.30 und bei euch 5.30. Ich gehe bald ins Bett und ihr steht bald auf. Ich wünsche euch einen schönen Tag und grüsse euch.

Zuckerfabrik

Die Gegend von Los Chiles bis Fortuna ist fruchtbares Landwirtschaftsgebiet. Riesige Felder Ananas, Zuckerrohr, Gemüse ... Unzählige Trucks mit Orangen rollten an mir vorbei.
Rohrzucker-Fabrik

Flussfahrt nach Los Chiles - Costa Rica

















Am Bug die Kapitänin mit Gehilfen: Sie musste ihrem Mann am Aussenbordmotor hinten im Boot jeweils  Zeichen geben, ob er in den Mäandern mehr links oder rechts fahren musste, weil das Boot derart voll beladen war, dass er nicht mehr nach vorne sah.

Der Dschungel dem Rio Frio entlang. umwerfend schön.

San Carlos - Nicaragua

Das malerische Städtchen San Carlos liegt am südlichen Ende des Nicaraguasees. Von da fliest der Rio San Juan in den Atlantik. Ursprünglich wollte man hier eine Wasserstrasse vom Atlantik in den Pazifik machen.














Geschichte Mittelamerikas

Der erste und letzte Beitrag zur Geschichte Mittelamerikas:
Präkolumbische Petroglyphen.



Velorecycling

Falls dein Velo nicht mehr läuft:
Mach einen Mixer draus.

Evolution

Ein Beitrag zur Evolution von Frauen und Männern

Blatt, aus dem Männer entstanden

Blatt, aus dem Frauen entstanden